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Klaus Mann

 

 

geb. 18.11.1906 in München
gest. 21.5.1949 in Cannes
Schritsteller, Schauspieler

Klaus Mann, der älteste Sohn von Thomas Mann und Katja Pringsheim, besuchte von 1912 bis 1923 die Schule, erhielt aber keinerlei Abschluss.

1923 lernte er Pamela Wedekind kennen, mit der er sich 1924 verlobte.

1925 erschien Klaus Mann's erster Roman "Der fromme Tanz", in dem er auch seine Homosexualität offen zugibt.

1932 veröffentlichte Mann sein autobiographisches Werk "Kind dieser Zeit", das seinen Lebensweg und die Probleme mit Drogen und der daruas resultierenden Abhängigkeit sowie seinen Suizidgedanken, der in dieser Zeit erstmals deutlich wird, aufzeigt.

Mit der Machtübernahme der Nazis entscheidet sich Klaus Mann für das Exil. Nach einer kurzen Zeit in Paris geht er nach Amsterdam. Er gibt ab Sepember 1933 zusammen mit Fritz Landshoff die Exilzeitschrift "Die Sammlung" heraus, mit der er gegen den Faschismus kämpft und exilierten Intellektuellen ein Forum bietet. Für die Zeitschrift gewann er u.a. J.R. Becher, Joseph Roth, Brecht, Trotzki u.a.

1934 wird Mann die deutsche Staatsbürgerschaft aberkannt, er wird tschechische Bürger. 1938 wandert er endgültig in die USA aus. Dort gibt er 1941/42 die Zeitschrift "The Decision" heraus, mit der er ebenfalls für ein anderes Deutschland kämpft.

1941 tritt der der US Armee bei. 1942 gibt er die Fortsetzung seiner Autobiographie heraus: "The Turning Point" (Der Wendepunkt). Auch dieses Werk verrät einiges über Klaus Mann und zeigt deutlich seinen Todeswunsch. Die nächste Zeit verbringt Mann als Journalist der Armeezeitung "Stars and Stripes".

Nach dem Krieg bricht eine schwere Zeit für Mann an: Seine kritischen Äußerungen gegen Amerika wegen des Kampfes gegen die UdSSR sowie einige Mißerfolge bei neuen schriftstellerischen Werken sorgen für Spott und Häme bei der deutschen Bevökerung und der Presse. Mann zieht sich zurück und vereinsamt immer mehr. Am 21.5.1949 nimmt er sich in Cannes durch eine Überdosis Schlaftabletten das Leben.

Quellen:
Neue deutsche Biographie, Herausgeber: Historische Kommission bei der Bayerischen Akademie der Wissenschaften; 16. Band, 1990, ISBN 3-428-00285-7,S. 51-54

 

 

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

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